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Druckfrittieren: Ein Truthahn in nur zwei Minuten durch!

Eine völlig neue Methode zur Behandlung von Großgeflügel. Wir trauten unseren Ohren kaum. Die Frau an der Fleischtheke meinte sie würden öfter mal Hennen frittieren, das dauere nur zehn Minuten, der Schlachter schaffe es sogar in zwei. Unglaublichst! Wir malten uns aus, wie das wohl gehen konnte: Ein Hochdruck-Frittierkessel mit 480-Volt-Drehstrom-Anschluss, frittiert wird bei 10 bar und 500°C! Wie altmodisch waren wir nur, mit unserem Lager-befeuerten Hexenkessel, den wir mit zwei Paletten Aldi-Öl zu füllen pflegen? Da braucht die Frittierhenne noch gemütliche 45 Minuten.

Auf dem Weg zum Auto, je ein strampelnder Vogel unterm Arm, schwante (oder hahnte?) uns die Lösung: Die Fleischfrau musste filetieren verstanden haben! Andererseits: Eine Henne in zwei Minuten zerlegen ist auch irgendwie kurz… ich brauch immer mindestens drei Minuten. 😉


Truthahn im Eisregen

Morgen ist traditionelles Truthahnfrittieren in Kakenstorf (leider nur für geladene Gäste). Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren, wie man in Tobys Truthahn-Blog nachlesen kann. Wie es dem Truthahn – nennen wir ihn Frank – zurzeit geht, ist mir nicht bekannt. Dass er sich schon auf sein heißes Bad freut ist unwahrscheinlich, dabei wird er ja nicht nur in unsere Bäuche eingehen, sondern irgendwie auch in die Geschichte. In die Kakenstorfer Geschichte zumindest. Und ich finde man kann sich viel leichter erinnern, wenn man dem Truthahn einen Namen gibt. Dann kann man in der Vergangenheit schwelgen und sagen: „2009 haben wir Frank gegessen. 2008 Tim-Bob und 2007 Wolfgang…“ Yummie, da muss man einfach Appetit bekommen.


Wieder dazugelernt

Gestern habe ich folgende Dinge gelernt:

– Wenn man später noch ins Theater will, ist das Maredo im Millerntorhochaus die letzte Adresse zu der man gehen sollte.
– Ich kann ein 200g Steak mit Baked Potatoe und Blattspinat innerhalb von 7 Minuten komplett aufessen, wenn ich muss.
– Die Vorstellung im Schmidts Tivoli beginnt 20 Minuten später, so dass man gar nicht pünktlich kommen muss.


Der Leuchtturm am Teich

Kurz nach der Eröffnung waren wir gestern im Harburger Leuchtturm, dem neuen Restaurant an der Außenmühle. Dass der Eröffnungsansturm am Donnerstag zu chaotischen Zuständen geführt hatte, war am zweiten Tag kaum noch zu spüren. Der ganze Abend war perfekt durchorganisiert. Das bestellte 3-Gänge Überraschungsmenu für 39,- Euro (mit einem Glas Champagner inklusive) war von vorne bis hinten exquisit. Während draußen langsam der Mond aufging, genoss ich noch ein Glas Neipperger Steingrube. Die Bedienung war äußerst freundlich und zuvorkommend.  Im Vergleich zum alten Leuchtturm wirkt das neue Gebäude viel geräumiger. Das Aquarium oder zumindest die Fische darin haben den Umzug aus Hittfeld mitgemacht. An der Wand hängen schöne Bilder mit Schiffsmotiven. Die Speisekarte ist weiterhin fischzentriert mit einer handvoll fleischigen Speisen.

Recommended!


Doublemeat Truthahn

Gerade eben die Buffy Folge mit dem Doublemeat Palace gesehen, sehr schön. Nach Joss Whedon die einzige Folge wegen der Sponsoren fast gekündigt hätten.

Viel appetitlicher als Fastfood ist natürlich frittierter Truthahn, der auf Europas einzigem jährlichen Truthahn-Frittier-Festival bei Toby auch dieses Jahr wieder sein Leben für die kulinarische Freude lassen muss. Leider dürfen nur unmusikalische Leute kommen, aber ich werde hier später berichten wie es war.

Wo ich gerade beim Fleischverzehr bin: Der Dönerladen im Hauptbahnhof (Tunnel zur Mönckebergstraße) ist einfach großartig und hat faire Preise: Döner Dürüm 3,20 Euro.