Ausland

Science Fiction und Fantasy Magazine

Ich halte gerade „Das Science Ficiton Jahr 2012“ in meinen Händen, eine jährlich erscheinende Übersicht über deutsche Science Fiction Literatur und verwandte Themen. Für mich ein echter Geheimtip, der gerade mir als Frischlingsautor schon einige Einblicke in den Markt gegeben hat.

In dem Buch gibt es eine Übersicht über deutsche SF-Magazine (S.870ff) und ich habe hier mal analog dazu eine Linksammlung erstellt:

phantastisch! – Magazin für Science Fiction, Fantasy & Wissenschaft, Schwerpunkt: phantastischen Welten der Literatur und die Menschen „dahinter“

Nova – Neue deutschsprachigen Science-Fiction-Kurzgeschichten

Exodus – Traditionelle Kurzgeschichte in der phantastischen Literatur, insbesondere der Science Fiction und mit phantastischer Graphik. Hauptsächlich Erstveröffentlichungen.

Xun – Fanzine für Science Fiction – Fantasy – Horror/Grusel – Mystery – Mystik – Psyche – Okkultismus – Steampunk

Andromeda – Magazin des Science Fiction Club Deutschland

Nautilus – Abenteuer-Literatur und -Spiele, fantastisches Kino, PC-Adventures und ein wenig SF.

Soweit erstmal. Über weitere Links (z.B. als Kommentar) freue ich mich.


Spieletreff Oberhof 2010

In der Woche nach Ostern trafen sich in Thüringen an die 200 Brettspielwütige. Weil ich nur kurz da war konnte ich lediglich 13 neue Spiele kennenlernen. Hier die Highlights:

Vasco Da Gama

Der portugiesische Seefahrer gleichen Namens entdeckte den Seeweg nach Indien. Unter seiner Aufsicht versuchen auch die bis zu vier Spieler ihr Schiffe startklar zu machen und zur Erlangung von Ruhm, Ehre und Siegpunkten zu verschicken.
Vor dem Ziehen legen die Spieler die Reihenfolge all ihrer Züge in dieser Runde fest. Es gibt vier Aktionsmöglichkeiten: Ein Schiff besorgen, Mannschaft und Kapitän anheuern, das Schiff zu Wasser lassen oder die Gunst einer von vier mächtigen Persönlichkeiten zu erlangen (König, Kardinal etc.). Diese Gunst beeinflusst wiederum, wieviele Züge man hat, ob man Missionare mitnehmen darf usw. Auch alle anderen Aktionen lassen die Wahl zwischen diversen Schiffen, Mannschaften oder Schiffsrouten. Wer zuerst dran ist kann sich jeweils das beste aussuchen, allerdings muss man evt. eine hohe Gebühr bezahlen.
Auch wenn es zuerst komplex anmutet hat man das Spiel nach einer Übungsrunde begriffen.

Dungeon Lords

Wie im Computerspiel übernimmt man hier zur Abwechslung mal nicht einen schnöden Helden, der in tiefe Höhlen hinabsteigt um Monster zu besiegen und Schätze einzusammeln, sondern wird Konstrukteur des Dungeons, in dem der Held für immer verschwinden soll.
Jeder Spieler baut seinen eigenen Dungeon auf, kauft Monster und Fallen ein und versucht sich möglichst gut auf die Ankunft der Helden am Jahresende vorzubereiten. Treibt man es gar zu bunt und plündert für den Aufbau des Verließes ständig umstehende Dörfer oder stellt bösartige Vampire ein, spricht sich das allerdings herum und lockt mächtige Paladine an, die den teuren Monstern den garausmachen und die Einrichtung zertrümmern.
Das Spiel ist in zwei Jahre aufgeteilt, die wiederum aus zwei Phasen bestehen: Erst baut man den Dungeon auf. Dann kommen die Helden. Wer am Ende das schönste Verließ hat und möglichst alle hereinspazierenden Helden im Kerker angekettet hat, gewinnt.


Feuervogel im Bus

Hier eine arme Band, die so heißt wie ein bekanntes Harburger Viertel. Sie sind so arm, dass sie sich nicht mal einen Proberaum leisten können, aber seht selbst:

Gesehen auf http://www.acidlevel.com/


Es wird Winter …

… dunkle Zeiten stehen uns bevor:

hood


Pjöngjang – Buchempfehlung

Ein autobiografischer Comic von Guy Delisle, der seinen zweimonatigen Aufenthalt in der nordkoreanischen Hauptstadt beschreibt. Scheinbar werden viele Zeichentrickfilme billig nach Nordkorea outgesourced. Was sich George Orwell für sein Buch 1984 ausdenken musste, ist in diesem Land bittere Realität. Unglaublich!

pjöng


Die unheilige Wassermelone


Why Date an Avatar?


Tier-Splittercollage

Äpfel, Eier, Pferdeboxen stand auf dem Schild in der Nähe von Jesteburg. Als Stadtmensch, der sich mit Tieren wenig auskennt, hätte ich mir das gerne mal angeschaut. Tragen die Pferde dabei Handschuhe?

Leider war ich gezwungen Bio sehr früh abzuwählen – ich konnte dann nachts nicht mehr schlafen. Grzimeks Tierleben war nicht Teil der Hausbibliothek und dass es Grillenkampf und Elefantenpolo wirklich gibt, würde ich auch heute niemandem glauben.

Insofern gehen die mir bekannten Entwicklungsstufen von Tieren von der Keulung bis zum Wildbret.

Auf der ewigen Suche nach Bandnamen stieß ich im Supermarkt nun auf „Poop Patrol“, so genannte Hundekotsammel-Tüten. Mit der Sammelleidenschaft kann man es wirklich übertreiben.

patrol


Druckfrittieren: Ein Truthahn in nur zwei Minuten durch!

Eine völlig neue Methode zur Behandlung von Großgeflügel. Wir trauten unseren Ohren kaum. Die Frau an der Fleischtheke meinte sie würden öfter mal Hennen frittieren, das dauere nur zehn Minuten, der Schlachter schaffe es sogar in zwei. Unglaublichst! Wir malten uns aus, wie das wohl gehen konnte: Ein Hochdruck-Frittierkessel mit 480-Volt-Drehstrom-Anschluss, frittiert wird bei 10 bar und 500°C! Wie altmodisch waren wir nur, mit unserem Lager-befeuerten Hexenkessel, den wir mit zwei Paletten Aldi-Öl zu füllen pflegen? Da braucht die Frittierhenne noch gemütliche 45 Minuten.

Auf dem Weg zum Auto, je ein strampelnder Vogel unterm Arm, schwante (oder hahnte?) uns die Lösung: Die Fleischfrau musste filetieren verstanden haben! Andererseits: Eine Henne in zwei Minuten zerlegen ist auch irgendwie kurz… ich brauch immer mindestens drei Minuten. 😉


Truthahn im Eisregen

Morgen ist traditionelles Truthahnfrittieren in Kakenstorf (leider nur für geladene Gäste). Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren, wie man in Tobys Truthahn-Blog nachlesen kann. Wie es dem Truthahn – nennen wir ihn Frank – zurzeit geht, ist mir nicht bekannt. Dass er sich schon auf sein heißes Bad freut ist unwahrscheinlich, dabei wird er ja nicht nur in unsere Bäuche eingehen, sondern irgendwie auch in die Geschichte. In die Kakenstorfer Geschichte zumindest. Und ich finde man kann sich viel leichter erinnern, wenn man dem Truthahn einen Namen gibt. Dann kann man in der Vergangenheit schwelgen und sagen: „2009 haben wir Frank gegessen. 2008 Tim-Bob und 2007 Wolfgang…“ Yummie, da muss man einfach Appetit bekommen.