Wissenschaftsfiktionen

Das Science Fiction Jahr 2010“ informiert über den Stand der Science Fiction-Literatur in Deutschland. Neben diversen Rezensionen – u.a. einem sehr schönen Verriss von Frank Schätzings „Limit“ – gibt es Interviews, einen Überblick über Zeitreisen und wie sich der Markt der Science Fiction entwickelt.

Ich habe mir mittlerweile einige rezensierte Bücher besorgt, das vielleicht skurrilste ist „Unendlicher Spaß“ von David Foster Wallace: über 1500 Seiten mit 388 Fußnoten. Der Autor hat 7 Jahre daran geschrieben, der deutsche Übersetzer 6 Jahre lang übersetzt und den Autoren als „leserfeindliches Arschloch“ bezeichnet. Auf den Inhalt will ich hier gar nicht eingehen. Auf jeden Fall kein Stoff, der von allein ins halb-wache Bewusstsein fließt, bevor man das Licht ausknipst: Dieses Werk liest man nicht, man erkämpft es sich. Zum Glück muss man das mittlerweile nicht mehr allein tun. Bei der Suche nach der Bedeutung von „annularen Hyperflorationszyklen“ stieß ich auf das David-Foster-Wallace-Wiki, das hoffentlich nicht nur den englischen Lesern hilft. Diverse Blogs befassen sich mit diversen Aspekten z.B. einer grafischen Darstellung der Plot Symmetrie (http://www.unendlicherspass.de/2011/03/10/plot/). Ich selbst bin gerade auf Seite 94 und kann noch nicht sagen, ob ich es bis zum Ende schaffen werde… aber das ist auch nicht schlimm für „eines der wichtigsten Bücher in der Bibliothek der ungelesenen Werke“ (Abendblatt).

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