Vorvorbild

Nikki Heat – Pseudonym einer Striptease-Tänzerin? Nein, realer Name einer – möglicherweise etwas nuttigen – Ermittlerin bei der New Yorker Mordkommission. Sagte ich real? Sie ist eine Romanfigur, die ein echtes Vorbild hat. Sagte ich echt? Ihr Vorbild ermittelt in einer Fernsehserie.

Wer jetzt denkt: das kenne man ja, dass Figuren aus Fernsehserien – wahrscheinlich nach deren Absetzung – ihr Dasein in Büchern weiterfristen, hat es noch nicht ganz begriffen. Die Serie Castle läuft erfolgreich in der 2. Staffel und der Protagonist Richard Castle (Nathan Fillion) ist Schriftsteller, der ein Buch über oben genannte Ermittlerin schreibt. Zur Inspiration begleitet er in jeder Folge die Kriminalbeamtin Kate Beckett, die das unfreiwillige Vorbild für Nikki Heat ist.

Das dabei entstehende fiktive Buch „Heat Wave“ ist mittlerweile real, also tatsächlich erhältlich und auch noch gut geschrieben.

Die erste Staffel der Serie hat mir ausgesprochen gut gefallen. Die Charaktere sind ausgewogen und die Fälle haben den notwendigen Extra-Twist. Insbesondere aber das ständige Hinterfragen, ob sich die fiktive Realität auch für Castles Romane eignen würden, geben der Sendung einen lustigen selbstbezüglichen Dreh.

Mehr davon!

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