Unter den Wollern war passives Können ein Muss

Ich war voll Freude als ich das Buch „Vier Seiten für ein Halleluja“ einer Lesung unterzog: das Werk ist von Hans Peter Roentgen, einem Diplom-Informatiker, von dem ich denke, dass er lieber schreiben wollte. Er gibt für die ersten Seiten von Texten Analysen und macht sehr konkrete Verbesserungsvorschläge, z.B. zur Verwendung von Verben:

Durch Reduktion von Hilfsverben (sein, werden, können, müssen, haben, wollen, geben) und schwachen Verben (sitzen, stehen, denken etc. ) kann man die Wirkung eines Textes weniger statisch machen, es entsteht Aktion und Spannung. Auch ist die Substantivierung von Verben einer Vermeidung zu unterziehen.

Jedes Kapitel gibt Übungen, oft eine Untersuchung eines gegebenen Textes auf bestimmte Schwächen und dessen Korrektur.

Bereits nach den ersten Seiten habe ich den Beginn gemacht, bei der Schreibung meiner eigenen Texte zu Umformulierungen anhand der neuen Erkenntnisse zu gelangen, wodurch sie augenblicklich besser wurden.

Verblüffend.

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