Helft der Zukunft: Wie werden Taschencomputer heißen?

Taschencomputer, PDA, Pocket PC, IPhone 3D??? Gerade bin ich mal wieder am Schreiben und grübel darüber, wie die superkleinen Computer im Jahre 2511 wohl genannt werden, die heutige Hochleistungsrechner locker übertreffen, trotzdem nur Scheckkartenformat haben und die jeder in seiner Westentasche mit sich rumträgt. Sie können gleichzeitig als Ausweis benutzt werden, haben extra-breitband-Internet-Zugang usw.

Wer hat einen guten Einfall? Es winkt ein Gratisexemplar, sobald ich den Roman fertig habe (müsste so circa 2011 der Fall sein ;-)).

Eine Liste aus dem Netz folgt hier, aber so richtig glücklich bin ich damit noch nicht:

  • Personal Digital Assistant (or PDA)
  • Palm or Pocket PC
  • Handheld
  • Portable Media (used more for MP3 players)
  • Ultra Mobile PCs (UMPC)
  • Mobile Media Companion
  • Pocket PC Phone (or Palm Phone)
  • Ruggedized handheld

10 Antworten

  1. das sind doch alles technik/business/marketing-begriffe – mp3-Player heissen bei den Menschen doch eher „iPod“ und smartphones heissen im Gespräch „handy“ oder „iphone“, was auch immer die offizielle Technologie-Taxonomie da vorgibt. Also wahrscheinlich wird’s ein Markenname, den’s jetzt noch gar nicht gibt – der Autor kann sich kreativ austoben🙂 wie wärs mit „aide“ ?

    26. September 2009 um 19:30

  2. tobybaier

    aide finde ich gut. Oder Communicator.

    26. September 2009 um 20:39

  3. Jemand hatte noch Tricorder vorgeschlagen. Das kenn ich auch irgendwo her.😉.

    26. September 2009 um 20:43

  4. AIDE gibt es als Advanced Intrusion Detection Environment … http://en.wikipedia.org/wiki/Aide

    26. September 2009 um 20:45

  5. Hmmm, also ganz spontan:

    heutzutage wird alles so emotionalisiert (gibt’s das überhaupt?) i.d. Werbung -> Der Pc ist der Freund des Konsumenten -> Weicher Klang -> Muss sympathisch klingen -> Freundlich, harmlos -> (warum muss ich da gerade mit Sarkasmus an Google denken?) -> …hm… irgendetwas mit „a“ vielleicht->weibliche, runde assoziation?->Oder doch lieber eckig, weil technisch? Vielleicht hat dieses universelle (<- wow, vielleicht irgendetwas mit universum und kosmos oder irgendein begriff aus dem bereich astrologie, griech. mythen ..?) Ding sowieso einen personalisierten Namen, wg. Selbstverwirklichung, customize, diy (=do it yourself), Individualität usw. bla bla… und nur einen gemeinsamen suffix… okay, es ist spät. ich hör auf. just my 2 cents😉

    27. September 2009 um 1:33

  6. *räusper* Aufgabenstellung total verfehlt, ich weiß. Es sollten ja auch nur Denkanstösse sein..

    27. September 2009 um 1:35

    • Anspielungen auf Mythologie sind natürlich immer gut. Aide ist ja scheinbar auch eine baskische (?) Gottheit.
      Wenn das Dingsbums gleichzeitig als offizieller Ausweis gilt, hätte es möglicherweise einen formelleren Namen.
      IdentyCard?
      Intergalaktischer Reisepass (IRP)?

      27. September 2009 um 8:43

  7. Harald

    In Folge der ab 2300 notwendigerweise mehr und mehr reduzierten und vereinfachten Sprache wurde das Device ab spätestens 2444 nur noch ‚Das Kleine Dings‘ genannt bevor es genau wie ein Großteil unserer herkömmlichen Sinnesorgane vom Neuronic Interface als fester Körperbestandteil während der ‚New Organ Era‘ abgelöst wurde.

    chrrp chrrp chrrp piep *011000110100100111100*

    27. September 2009 um 9:55

  8. Dennis

    > „Wie werden Taschencomputer heißen?“
    Im Jahre 2511 wird das Tragen von Computern in Taschen vermutlich anachronistisch wirken.
    In Ray Kurzweils „The Singularity is Near“ kann man übrigens nachlesen, dass es bereits im Jahr 2045 zur sog. Singularität kommt, d.h. zum nächsten großen Evolutionsschritt der Menschheit. Der kommt im Wesentlichen durch die über-exponentiell wachsende Rechenleistung zustande. So kann man dann z.B. für inflationsbereinigte $1000 die Rechenleistung von 10 Mrd. menschlichen Gehirnen heutiger Art kaufen (eines entspricht übrigens ca. 10e16 cps, computations/sec). Im Zuge dieser Entwicklung werden natürlich immer mehr der langsamen, biologischen neuronalen Verbindungen im Gehirn durch schnellere, nicht-biologische ergänzt.
    In dem Buch lassen sich weitere nützliche Informationen nachschlagen, z.B. die theoretische maximale Rechenleistung von 1kg kalter Materie bei einem Volumen von 1 Liter: 10e42 cps. Die Lektüre kann ich jedenfalls empfehlen.

    28. September 2009 um 23:26

    • Dennis

      Oh, es war wohl gestern schon zu spät. Ich habe mich jeweils um eine 10er-Potenz vertan und meinte natürlich „10 hoch 16“ bzw. „10 hoch 42“.

      29. September 2009 um 7:58

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