Die lange Reise nach Rahlstedt

Heute bin ich schon zum vierten Mal nach Rahlstedt gefahren, um mir von einem Allgäuer Landwirt und Sägewerks-Betreiber die Wirbelsäule gerade biegen zu lassen. Gefühlt liegt Rahlstedt von Harburg genauso weit entfernt wie Hannover, man muss nur öfter umsteigen: S3 bis Hauptbahnhof und dann in den Vorortszug, der sich S4 nennt. Am Bahnhof Rahlstedt ist erstmal nichts außer dem aus einem großen Stück Beton gemeißelten kombinierten Bus- und Bahnhof. Traut man sich aber durch den Tunnel etwa 200 Meter nach Osten trifft man auf eine Fußgängerzone, die schon gar nicht mehr so trostlos ist.

Insgesamt komme ich noch nicht zu der Bewertung, dass Rahlstedt eine Reise wert ist, aber das kann ja noch werden.

Was meinen Rücken angeht scheint die Therapie tatsächlich Wirkung zu zeigen, auch wenn niemand erklären kann warum. Der Sägewerksbetreiber behauptet zumindest, dass ihm anatomische Kenntnisse, hätte er sie gehabt, nur im Weg gewesen wären (link). Nun, wahrscheinlich verrenkt man sich im Sägewerk öfter mal einen Wirbel, so dass der Mann genug Experimente an seinen Mitarbeitern durchführen konnte. Und ich profitiere jetzt davon, dass im Sägewerk auch mal das ein oder andere verunglückte  Experiment zersägt werden kann.

Eine Antwort

  1. Sven A.

    … Hannover ist auch keine Reise wert.

    11. Februar 2009 um 19:20

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