Kranke Rosskastanien

Seit einigen Jahren frage ich mich schon, warum die Kastanienbäume um die Außenmühle herum mitten im Sommer fleckig braun werden. Die Recherche ergab, dass eine Motte schuld ist, die auf den Namen Cameraria ohridella hört und das es – auch schon seit Jahren – diverse Aktionsprogramme gibt. Wenn man dieser Tage um den See geht schleicht sich aber das Gefühl ein, dass die Wirkung der Programme gegen Null geht, auch wenn zumindest feststeht, dass die Motte die Bäume nicht soweit schwächt, dass diese ganz eingehen. Zur Bekämpfung steht in einem Infoblatt der Uni-Hamburg folgendes:

„Wichtigste vorbeugende Maßnahme ist bei beiden Erregern das Entfernen des Fallaubes, da hierin die Puppen der Miniermotte überwintern, bzw. sich die Sporen des Blattbräune-Pilzes bilden, die im Frühjahr die neuen Blätter infizieren. Eine Kompostierung der Blätter im eigenen Garten ist nicht anzuraten, da die hierbei
erreichte Temperatur meist nicht ausreicht, die Erreger abzutöten. Eine chemische Bekämpfung ist aufgrund der Baumgrösse meist kaum möglich. Von der Pflanzung von Rosskastanien muß momentan abgeraten werden.“

Hier ein paar Links zum Thema:

Eine Seite der ständigen Gartenamtsleiter Konferenz:
http://www.cameraria.galk.de/index.html

Infoblatt der Uni-Hamburg (zur Motte steht etwas auf Seite 7):

http://www.biologie.uni-hamburg.de/bzf/phme/merkblatt/infoblaetter.pdf

Und hier noch ein Blog zum Thema:

http://baumschutz.wordpress.com/2008/04/07/267/

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