Zweites Konzert schon vorbei

Wir mussten viel zu lange warten und jetzt ist es schon vorbei. Ca. 80 Gäste füllten den Saal weit über den Rand hinaus. Der Schweiß stand knietief und die Raumtemperatur war 98 Grad! Im Vergleich zum ersten Konzert haben wir unseren Gewinn um fast 250% steigern können (2005 waren wir 12 Euro im Plus). Alle die da waren können noch an der folgenden differenzierten Umfrage teilnehmen:

24. Oktober Konzert von Why Date?

„Wer übt kann nichts.“ Frei nach dem Motto unseres Drummers haben wir uns in den letzten 3 Monaten noch nicht einmal komplett getroffen. Beste Voraussetzungen für unser Konzert am 24. Oktober in der Honigfabrik?

Nun, ich denke nein, aber wir machen so eine Art Vorbereitungsendspurt: Zum Einen wollen wir uns die letzten 6 Proben davor „mal treffen“ und außerdem ist ein Bandcoaching geplant, das uns kurz vor Schluss nochmal so richtig aus dem Konzept bringen wird!

Das exklusive Konzert ist natürlich nicht öffentlich, sondern nur für registrierte, vorangemeldete und zertifizierte VIPs. Gerüchtenzufolge kommt man aber mit 5 Euro Bestechungsgeld am meist überbreiten Türsteher vorbei.

Neben uns spielen auch noch Horst Blank und die geilen Partyvirtuosen, die schon im Marqee, in einer Blockhütte (logo!), trötend auf dem Harburger Rathausplatz, auf dem Außenmühlenfest usw. gespielt haben. Kein Wunder, dass ihre Homepage bei diesen Prioritäten seit Monaten auf ein Facelifting wartet.

Bringt Tomaten mit, vielleicht können wir gemeinsam einen Salat machen.

Die Kunst einen guten Dings zu schlumpfen

Wie verfasst man eine gute Bandbeschreibung?

Wie schreibt man eine Konzertankündigung?

Dies war für meine Band Why Date? die Frage der letzten Wochen. Hauptproblem: Wir wissen überhaupt nicht, in welche Stilrichtung wir einzuordnen ist. Da die Presse versäumte über unser erstes und einziges Konzert zu berichten, konnten wir auch nicht abschreiben. Einig waren wir uns nur, dass der Text, den wir zum ersten Konzert im Jahre 2005 verfasst hatten zu lang war:

Nicht verabreden – wichtiger Konzerttermin!

Die New Economy ist vorbei und als Andenken bleibt nur die eigene Arbeitslosigkeit. Man vertreibt sich die Zeit mit Rollenspiel, verdient sich ein kleines Zubrot beim Putzdienst oder streift nachts als Vampir durch die Straßen und saugt Leute aus, die noch frisch sind. Diesen Alltag vermittelt die Band Why Date am 15. Oktober in ihren Meisterwerken.

Mancher mag meinen wo sich geniale Begabung, musikalisches Talent und meisterhaftes Können zu einer virtuosen Melange zusammenfügen, sei jedem der Name Why Date mittlerweile präsent. Was lange nur ein Geheimtip unter Szeneprofis war, sei mittlerweile der Begriff für brilliante Musik-Performance schlechthin und man solle sich die einmalige Chance nicht entgehen lassen Why Date, die in einem langen, internationalen Bühnenleben stets die Nähe zum Publikum großgeschrieben hätten, in gemütlicher Club-Atmosphäre zu erleben.

Andere behaupten vier talentlose Akademiker spielten mit großer Leidenschaft Stücke, die niemand hören will und Harburg sei genau der richtige Ort dafür. Man sollte Why Date jedoch nicht vorschnell ihren unverbesserlichen Zweck-Pessimismus oder ihr musikalisches Ungeschick vorwerfen. Im Rahmen ihrer Möglichkeiten sind Holger Hiob, JP Double-D, Witek und Theophilos durchaus bemüht. In ihrem vermutlich letzten Konzert spielen sie alle Stücke aus ihrem Album „Warum Verabreden?“. Die rockige Musik mit deutschen Texten kann der Harburger Schule zugeordnet werden. Wer Angst hat und kein Risiko eingehen will holt sich Hörproben von www.whydate.de ab.

Kündigen Sie ihre Wohnung, reißen Sie sich das letzte Hemd vom Leib und seien Sie für den horrenden Eintrittspreis von 300 Cent am 15.10.2005 ab 20 Uhr dabei. Gönnen sie sich dieses kosmische Ereignis im Harburger Freizeitzentrum Nöldekestraße. Selbst Beethoven wäre zu Tränen gerührt, aber er ist nicht eingeladen.

Man sieht es schon am ersten Buchstaben: Völlig veraltet, abgegriffen und keinerlei Interesse weckend. Wir begaben uns also auf einen Brainstormingmarathon, um etwas Sinnvolleres zu Stande zu bringen. An irgendeiner Stelle begannen wir Wortpaare mit W für Why und D für Date zusammenzustellen:

- Wohlüberlegte Dummheiten
- Wüste Dreckschleudern
- Wehrhafte Dichotomie
- Wankelnde Druiden
- Welcher Däne?
- Wahrheitsliebende Dichter
- Wahrheitshassende Denker
- Wundervolle Dilettanten
- Wirbellose Drillinstructors
- Wichtigtuerische Dorftrottel
- Wulstig Düster
- Wurst Darm
- Wahnsinnig Dämonisch
- Wahnsinnig Dämlich
- Warzig Dramatisch

Gefühlt brachte uns das etwa Null Meter weiter. Wie wir schließlich doch zu einer Lösung kamen berichte ich im nächsten Blog-Eintrag.

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dockville schon vorbei

…und da sind die drei Tage auch schon wieder vorbei. Der letzte Tag hatte etwas familiäres. Viele der von weiter weg Angereisten machten sich schon tagsüber auf den Weg zurück nach Hause. Zurück blieben nur noch eine Handvoll Hamburger. Okay, eine große Hand voll. Dennoch fühlte sich der abendliche Auftritt von Kettcar heimelig an. Dass die Band von hier kommt und über die Landungsbrücken und Pinneberg singt trug seinen Teil dazu bei. Auf jeden Fall das Highlight des Tages und ein wunderbarer Ausklang.

dockville

Noch ein paar Worte zum Gelände. Die Atmossphäre ist einmalig. Besonders wenn die Sonne über den Rand der Scheibe wandert, treten die Kräne, Brücken und sonstigen Hafenanlagen malerisch in den Vordergrund. Nachts wurde diesmal der gegenüberliegende Speicher wunderbar angestrahlt.

zitze

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Mysteriöser Anruf

Soeben erhielt ich einen Anruf von Horst Blank:

Der Anruf

Ich bin nicht ganz sicher ob der Seriösität dieses Anrufs. Es geht offensichtlich um eine Art Auftritt. Mit Horst Blank und einer Band namens White Date oder so..? Ich weiß ja nicht. Das mit dem Fußgeld wiederum klingt seriös, oder müsste es Fersengeld heißen?

Verlockendes Angebot auf jeden Fall, ich werde gleich mal ein paar Kumpels von mir fragen, ob sie Lust hätten Musik zu machen.

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Violinia

Immernoch ganz benommen von der übertriebenen Anwesenheit auf der Bandprobe. Fünf Personen waren da, sind wir überhaupt soviele? Sabine hat ihre Violia.. äh Viole … pardon Bratsche mitgebracht, die wir die ganze Zeit als Geige bezeichneten. Wahrscheinlich hätte sie uns sofort eins mit der Viola übergezogen, wenn diese nicht schon 100 Jahre alt gewesen wäre (ist sie auch immernoch).
Die übrigen Instrumente mussten nun ganz leise spielen, damit wir den zarten Klängen des Streichinstruments lauschen konnten. Beim nächsten Mal bringe ich meinen alten Tonabnehmer für die akustische Gitarre mit. Den kann man bestimmt auch auf die Violine ups Bratsche kleben. Einfach Kaugummi druff und fertig ist die Laute.

Dr.Smurfs Glück und Segen

Es gibt doch nichts schöneres als einem Freund den Geburstags mit lieblichen Gesang zu verschönern:

<play „Glück und Segen“>

Nachrichten aus Washington DC

Der bekannte Künstler und Musiker Tom beschreibt hier recht ausführlich seinen Aufenthalt in Washington DC. Dass sein dortiger „Auftraggeber eine Organisation aus dem Medizinumfeld“ ist, ist sicher unbedenklich. Wahrscheinlich beschafft er Organe (=Organisation).

Vielleicht könnte Washington DC Partnerstadt von Harburg werden? Tom, Du kannst ja mal fragen…!?

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Singleauskopplung

Mit Sabine heute versucht das WhyDate?-Stück Single zu zweit zu singen, sie hatte Noten mitgebracht und damit einen neuen Standard für die Band gesetzt. Wahnsinn!!

Hier ein Ausschnitt aus dem Text:

Sie sitzt allein’ auf ihrem Sofa und sie weiß nicht wohin,
fährt durch den Wald auf ihrem Mofa, ohne Zweck und Sinn.
Ihr Leben ist ein echter Witz, selbst ihr Toaster hat nur einen Schlitz.

Refr.:

Denn sie ist Single und sie fühlt sich so allein.
Sie ist Single,
wär’ so schön zu zweit zu sein, zu zweit zu sein.

Nach stundenlangem exzessivem Proben haben wir eine Zeile (die letzte) aufgenommen:

unglaublich!

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Wahnsinn Bandprobe

Nach gefühlten drei Jahren endlich wieder Bandprobe. 80% Anwesenheit, fürs Pentagramm hat es wieder nicht gereicht, aber dafür um ordentlich Dissonanzen zu erzeugen. Witek hat ein neues Handy, mit dem man Stereo aufnehmen kann.

Zum Abschluss haben wir „Ich krieg nix hin“ gespielt. Das passt eigentlich immer.

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