Der letzte Beweis, dass in Harburg schon vor 5000 Jahren genäht und gebügelt wurde, ist jetzt bei Grabungen in der Nähe des alten Harburger Friedhofs gefunden worden.

Der letzte Beweis, dass in Harburg schon vor 5000 Jahren genäht und gebügelt wurde, ist jetzt bei Grabungen in der Nähe des alten Harburger Friedhofs gefunden worden.

Wie verfasst man eine gute Bandbeschreibung?
Wie schreibt man eine Konzertankündigung?
Dies war für meine Band Why Date? die Frage der letzten Wochen. Hauptproblem: Wir wissen überhaupt nicht, in welche Stilrichtung wir einzuordnen ist. Da die Presse versäumte über unser erstes und einziges Konzert zu berichten, konnten wir auch nicht abschreiben. Einig waren wir uns nur, dass der Text, den wir zum ersten Konzert im Jahre 2005 verfasst hatten zu lang war:
Nicht verabreden – wichtiger Konzerttermin!
Die New Economy ist vorbei und als Andenken bleibt nur die eigene Arbeitslosigkeit. Man vertreibt sich die Zeit mit Rollenspiel, verdient sich ein kleines Zubrot beim Putzdienst oder streift nachts als Vampir durch die Straßen und saugt Leute aus, die noch frisch sind. Diesen Alltag vermittelt die Band Why Date am 15. Oktober in ihren Meisterwerken.
Mancher mag meinen wo sich geniale Begabung, musikalisches Talent und meisterhaftes Können zu einer virtuosen Melange zusammenfügen, sei jedem der Name Why Date mittlerweile präsent. Was lange nur ein Geheimtip unter Szeneprofis war, sei mittlerweile der Begriff für brilliante Musik-Performance schlechthin und man solle sich die einmalige Chance nicht entgehen lassen Why Date, die in einem langen, internationalen Bühnenleben stets die Nähe zum Publikum großgeschrieben hätten, in gemütlicher Club-Atmosphäre zu erleben.
Andere behaupten vier talentlose Akademiker spielten mit großer Leidenschaft Stücke, die niemand hören will und Harburg sei genau der richtige Ort dafür. Man sollte Why Date jedoch nicht vorschnell ihren unverbesserlichen Zweck-Pessimismus oder ihr musikalisches Ungeschick vorwerfen. Im Rahmen ihrer Möglichkeiten sind Holger Hiob, JP Double-D, Witek und Theophilos durchaus bemüht. In ihrem vermutlich letzten Konzert spielen sie alle Stücke aus ihrem Album „Warum Verabreden?“. Die rockige Musik mit deutschen Texten kann der Harburger Schule zugeordnet werden. Wer Angst hat und kein Risiko eingehen will holt sich Hörproben von www.whydate.de ab.
Kündigen Sie ihre Wohnung, reißen Sie sich das letzte Hemd vom Leib und seien Sie für den horrenden Eintrittspreis von 300 Cent am 15.10.2005 ab 20 Uhr dabei. Gönnen sie sich dieses kosmische Ereignis im Harburger Freizeitzentrum Nöldekestraße. Selbst Beethoven wäre zu Tränen gerührt, aber er ist nicht eingeladen.
Man sieht es schon am ersten Buchstaben: Völlig veraltet, abgegriffen und keinerlei Interesse weckend. Wir begaben uns also auf einen Brainstormingmarathon, um etwas Sinnvolleres zu Stande zu bringen. An irgendeiner Stelle begannen wir Wortpaare mit W für Why und D für Date zusammenzustellen:
- Wohlüberlegte Dummheiten
- Wüste Dreckschleudern
- Wehrhafte Dichotomie
- Wankelnde Druiden
- Welcher Däne?
- Wahrheitsliebende Dichter
- Wahrheitshassende Denker
- Wundervolle Dilettanten
- Wirbellose Drillinstructors
- Wichtigtuerische Dorftrottel
- Wulstig Düster
- Wurst Darm
- Wahnsinnig Dämonisch
- Wahnsinnig Dämlich
- Warzig Dramatisch
Gefühlt brachte uns das etwa Null Meter weiter. Wie wir schließlich doch zu einer Lösung kamen berichte ich im nächsten Blog-Eintrag.
Nette Menschen verlassen eine freundliche Restaurantkneipe. Diese ist von Außen gut einsehbar, so dass man die edle Innenausstattung erkennt. Die alte Theke ist schön wieder hergerichtet und erinnert an einen Irish Pub. Einladend!
Sind wir in der Lämmertwiete? Nein, man traut seinen Augen kaum: Es ist das Phoenix-Viertel.
Gleich um die Ecke liegt das was man hier eigentlich erwartet: Versiffte Gestalten kommen aus mit Plastikfolie zugeklebten Saufhöhlen.
Nicht so im La Sal, das gestern an der Wilstorfer Str.88 eröffnet hat. Im hinteren Bereich der Kneipe laufen alte schwarz-weiße Stummfilme. Der neue Besitzer hat außerdem in eine Küche investiert, so dass man auch eine Kleinigkeit essen kann. Wer sich bisher von den Absteigen in der Wilstorfer Straße eher abgestoßen fühlte, sollte hier unbedingt mal reinschauen.
Sonntags, 11 Uhr morgens. Wenn normale Menschen noch schlafen gibt es in Harburg Führungen. Sowohl die Kulturwerkstatt, als auch die Vertreter des Harburger Kunstpfades leiteten die Menschen in einem Rundgang durch die Stadt.
Da die Gruppe der Teilnehmer sehr groß war, teilten wir uns auf, so dass meine Gruppe in umgekehrter Pfeilrichtung lief:

Es gibt durchaus einige interessante Kunstwerke, allerdings würde ich niemandem empfehlen nur wegen der Kunst nach Harburg zu reisen. Wenn man aber sowieso gerade hier ist, bietet der durch ca. 60 Pfeile markierte Rundweg eine schöne Möglichkeit vom Rathaus durch die Altstadt und Fußgängerzone zu wandeln.

Es gibt auch ein kleines Heftchen, das die einzelnen Kunstwerke erklärt. Ich vermute mal, dass man es im Helmsmuseum bekommen kann!? Ansonsten läuft man Gefahr, an dem einen oder anderen Kunstwerk vorbeizulaufen, weil man zufällig gerade nicht nach oben guckt oder einem das Relief in der Ziegelmauer nicht aufgefallen ist
.
Bei vielen der Kunstwerke hatte ich ein ungefähres Gefühl, in welcher zeitlichen Reihenfolge sie aufgestellt worden waren. Ein deutliches Zeichen meiner Alterung.

Nicht alle Kunstwerke treffen jeden Geschmack, aber darüber lässt sich ja bekanntlich nicht streiten!
Weitere Führungen sollen folgen: Link
Seit Neuestem twittere ich übrigens auch: http://twitter.com/holgerhiob
Da 2009 ja von offizieller Seite zum Why Date?-Jahr erklärt wurde diskutiert die Band laufend darüber ob wir lieber in New York, Sprötze oder Peking als erstes auftreten sollten. Auch über die drei Stücke aus unserem umfangreichen Repertoire, die wir bis dahin möglichst fehlerfrei beherrschen wollen besteht Unklarheit. Witek meint wir sollten zwei schnelle Stücke und ein langsames spielen, z.B.
Es wurde diskutiert, ob wir, wenn wie doch erst in Harburg auftreten vielleicht besser das Stück „Arbeitsamt“ spielen sollten, das noch aus der Zeit stammt, als der Laden sich noch keinen neuen Anstrich mit der Bezeichung Agentur gab. Die Arbeitslosenquote ist weiterhin hoch, aber die Tendenz zeigt zumindest gerade nach unten: link.
Weitere Alternativen sind „Frank Schmitt“, „Studieren“ und der Song, den ich gerne als nächstes schreiben möchte: „Wie man im Lotto gewinnt und dann in Saus und Braus lebt.“
Durch das Buch nicht vorbelastet gestern im Kino Krabat gesehen. Mir hat es gut gefallen, vielleicht gerade weil ich das Buch nicht kannte. Andere Anwesende waren nicht so begeistert. Die Story ist auf jeden Fall schön und die Bilder auch. Die Kampfszenen dagegen hätte man ruhig rausschneiden können. Meine Augäpfel sind jetzt noch ganz wund.
Alles hat seinen Preis, aber in diesem Fall ist er angemessen. Dass der Film ab 6 Jahren ist und nur noch im Nachmittagsprogramm läuft allerdings nicht.
Aus einem gut informierten Kanal hörte ich, dass Sehlmanns jetzt auch wieder abends geöffnet hat. Da muss ich auf jeden Fall demnächst vorbeischauen.
War schon jemand dort und weiß was sich geändert hat?
In Harburg tanzt der Bär bzw. musiziert. Wobei … möglicherweise wäre „der Bär“ vielleicht ein guter Bandname für die Band <ja wie denn nun>, die vormals Isolation hieß (www.pubkameraden.de). Auf jeden Fall war es ein Mordsspaß im rauchfreien Old Dubliners in der Harburger Lämmertwiete.
Nach einem langen Arbeitstag kam ich heute im unterirdischen S-Bahnhof Harburg an und schlängelte mich an den üblichen Vagabunden vorbei, als ich eine Frau sah, die sich vor einem Plan des Tunnelsystems abwechselnd buchstäblich die Haare raufte und dann die Hände über dem Kopf zusammenschlug.
Sie stand am Ausgang an der Treppe der kurz vor dem Ausgang zu Marktkauf (ehemals Suba-Center) kommt. Sie sah so verzweifelt aus, dass ich mir ein Herz nahm und fragte, ob ich helfen könne. Sie meinte sie suche den Parkplatz. Erst dachte ich, sie meinte das Park & Ride Parkhaus bei der Post, aber da war sie schon gewesen. Dann fiel mir der Parkplatz vor dem Harburger Nicht-S-Bahnhof ein, war aber nicht fähig den Weg dorthin verbal zu artikulieren. Da ich vermeiden wollte, dass sie sich beim nächsten Fehlversuch vor den Zug wirft, brachte ich sie schließlich persönlich dorthin (1 Punkt auf der gute Taten Skala ;o)).
Ich selbst hatte mich jahrelang im Bahnhof Altona verlaufen (was die Frau überhaupt nicht verstehen konnte). Nicht weil der Bahnhof so komplex ist, sondern weil man auf 3-4 verschiedene Arten vom Hauptbahnhof ankommen kann: von Norden, von Süden und dann jeweils die eine oder andere Seite vom Gleis. Auch am Jungfernstieg verwirrten mich die vielen übereinandergelagerten Tunnel von U-Bahn und S-Bahn.