Goldfische sind jetzt draußen

Ein Goldfisch würde sich draußen jetzt Pudelwohl fühlen, ein Pudel wohl weniger. Ersterer würde gemütlich über das Außenmühlenfest spazieren, den Bands und Wet-Shirt-Contests zuschauen und sich den Magen mit kandierten Äpfeln zukleistern. Wobei ich gerade gelernt habe, dass Goldfische sich vielfältig ernähren.

Dialog in der Zoofachhandlung:

Kundin: „Meine Aquariumspflanzen sehen so komisch aus.“
Fachhändler: „Goldfische fressen alle Arten von Blättern.“
Kundin (empört): „Die kleinen Arschlöcher!“

Haben es die kleinen Racker verdient, so wüst beschimpft zu werden? Ich denke ja – zur Regenzeit haben sie genug Vorteile, dass man da keine Rücksicht nehmen muss.

Plötzlich ist es … Fledermauszeit!

Am Abend noch gemütlich um die Außenmühle spaziert. Plötzlich war es dunkel – der Winter naht wohl bereits. Vorteil war, dass wir den Flug der Fledermäuse beobachten konnten. Das Außenmühlenfest naht auch, die meisten Buden sind aufgebaut und die Bühnen testeten bereits ihre Anlagen. Eine Bude für Saure Gurken gibt es auch, ein Business Modell, das ich nie verstehen werde.

Nie wieder lecker Essen?

Mit bestürzen vernahm ich heute die Nachricht, dass das Sehlmann’s in der Harburger Schlossstraße nur noch Mittagstisch macht. Zahlreiche lange Abende hatten wir dort verbracht und uns bei Kerzenschein und gutem Wein durch das Menu führen lassen. Tja, leider hat Herr Sehlmann das Abendprogramm zugunsten seines geregelten Tagesablaufs gestrichen :-( .

Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass das neu entstehende Restaurant an der Außenmühle tatsächlich einen exzellenten Koch in der Küche schalten und walten lassen wird.

Kranke Rosskastanien

Seit einigen Jahren frage ich mich schon, warum die Kastanienbäume um die Außenmühle herum mitten im Sommer fleckig braun werden. Die Recherche ergab, dass eine Motte schuld ist, die auf den Namen Cameraria ohridella hört und das es – auch schon seit Jahren – diverse Aktionsprogramme gibt. Wenn man dieser Tage um den See geht schleicht sich aber das Gefühl ein, dass die Wirkung der Programme gegen Null geht, auch wenn zumindest feststeht, dass die Motte die Bäume nicht soweit schwächt, dass diese ganz eingehen. Zur Bekämpfung steht in einem Infoblatt der Uni-Hamburg folgendes:

„Wichtigste vorbeugende Maßnahme ist bei beiden Erregern das Entfernen des Fallaubes, da hierin die Puppen der Miniermotte überwintern, bzw. sich die Sporen des Blattbräune-Pilzes bilden, die im Frühjahr die neuen Blätter infizieren. Eine Kompostierung der Blätter im eigenen Garten ist nicht anzuraten, da die hierbei
erreichte Temperatur meist nicht ausreicht, die Erreger abzutöten. Eine chemische Bekämpfung ist aufgrund der Baumgrösse meist kaum möglich. Von der Pflanzung von Rosskastanien muß momentan abgeraten werden.“

Hier ein paar Links zum Thema:

Eine Seite der ständigen Gartenamtsleiter Konferenz:
http://www.cameraria.galk.de/index.html

Infoblatt der Uni-Hamburg (zur Motte steht etwas auf Seite 7):

http://www.biologie.uni-hamburg.de/bzf/phme/merkblatt/infoblaetter.pdf

Und hier noch ein Blog zum Thema:

http://baumschutz.wordpress.com/2008/04/07/267/