Wieder dazugelernt

Gestern habe ich folgende Dinge gelernt:

- Wenn man später noch ins Theater will, ist das Maredo im Millerntorhochaus die letzte Adresse zu der man gehen sollte.
- Ich kann ein 200g Steak mit Baked Potatoe und Blattspinat innerhalb von 7 Minuten komplett aufessen, wenn ich muss.
- Die Vorstellung im Schmidts Tivoli beginnt 20 Minuten später, so dass man gar nicht pünktlich kommen muss.

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Die falsche Art von antik

Wegen Dr.House und der S-Bahn-Sperrung in Wilhelmsburg zufällig auf einem Antikmarkt gelandet. Eine Frau hielt gerade interessiert eines mehrerer schwarzweißer Portraitbilder in der Hand. Der ziemlich runzelige aber noch rüstige Verkäufer begeistert: „Das sind meine Kommilitionen, die sind schon fast alle tot.“ Für die Frau war das dann wohl doch eine persönliche Information zuviel und sie sah vom Erwerb ab.

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Doktor Haus

Gerade festgestellt, dass die in Deutschland verkaufte DVD von Dr.House (1.Staffel) einen anderen Titelsong enthält, den ich sogar besser finde, als das Original:

Nachdem ich die erste Hälfte der Staffel gesehen habe bin ich schon fast zum Experten für Epstein-Barr und andere Krankheiten geworden. Nur zu Vascose konnte ich nichts finden…? Oder heißt es Waskose?

Für Medizin-Freaks, die auch Musik mögen, kann ich ansonsten den Blog Acidlevel empfehlen.

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Was ist langweiliger als …

Am Sonntag seit längerem mal wieder in einer Kirche gewesen, in Trittau. Der Pastor gab sich alle Mühe Realitätsbezug in seine Predigt zu weben (Börsencrash, Alkopops etc.), aber die Dame an der Wand wirkte trotzdem gelangweilt. Zugegeben, sie war wahrscheinlich schon einige Jahre hier.

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Band ohne Namen und Instrumente

Gestern war es wieder soweit und die Band ohne Namen versuchte aufzutreten. Leider kamen sie diesmal wegen eines Polizeieinsatzes nicht an ihren Probenraum um die Instrumente abzuholen. Das regt natürlich die Kreativität an, was die Namensfindung angeht. Meine Vorschläge heute:

- Die Asketen

- B.O.N.U.I. (Band ohne Namen und Instrumente, gesprochen „Bonne Nuit„)

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Schwarze Ziege der Wälder

Der Endgegner unserer Wochenendaktivität Arkham Horror hieß Shub-Niggurath, auch genannt die „Schwarze Ziege der Wälder“. Hier ein Bericht der Ereignisse:

Jacqueline Fine hatte einen langen Weg zurückgelegt um nach Arkham zu gelangen. Jetzt stand sie vor dem alten Antiquitätenladen, den sie in ihren Träumen gesehen hatte. Die Türglocke läutete geheimnisvoll als sie den Laden betrat. Groteske Masken hingen an den Wänden und die Regale waren über und über mit Gegenständen aus längst vergessenen Zeiten vollgestellt. Zielsicher ging sie durch die Räume auf eine kleine Truhe in der hintersten Ecke des Ladens zu, öffnete sie und entnahm ein uraltes Pergament. Sie entrollte es und tatsächlich war dort das uralte Zeichen aus ihren Träumen abgebildet. Für läppische 5$ kaufte sie es dem hutzeligen alten Ladenbesitzer ab. „Sie haben Glück, dass wir noch offen haben. In letzter Zeit passieren hier seltsame Dinge. Wenn das so weitergeht packen wir die Koffer und machen den Laden dicht.“ Auf ihrem Weg durch die Stadt dachte sie über die Worte nach, als sich plötzlich ein Mann in schwarzer Kutte mit den Worten „Seine Kinder sind zahllos“ auf sie stürzte. Zum Glück hatte sie mit so einem Angriff gerechnet und schaltete den eher lächerlich wirkenden Robenträger ohne Probleme aus. Der ist bestimmt aus dem Sanatorium entlaufen. Diese Stadt scheint viele Verrückte zu haben, so groß wie die Irrenanstalt hier ist…

Sie ging weiter durch die Straßen bis sie am Independence Square eine merkwürdige Tür in einem der Brunnen entdeckte. Seltsam, ich bin mir sicher, dass diese Tür noch nicht da war, als ich vorhin vom Bahnhof kam. Neugierig trat sie hindurch. Vor ihr tat sich eine große Halle auf, die unmöglich in den Sockel des Brunnens passen konnte. Sie wollte sich umdrehen, doch der Ausgang war verschwunden. Jetzt musste Jacqueline doch ein wenig schlucken. Wo bin ich? Sie wandelte an langen Regalen mit verstaubten Büchern vorbei. In der ansonsten absoluten Stille halten ihre Schritte wieder.

Schließlich ergriff sie ein Buch und klappte es auf. Ein seltsames Bild war darin abgebildet: Eine Person die ein Bild in der Hand hielt. Jacqueline betrachtete das Bild. Darauf war eine Person abgebildet, die ein Bild in der Hand hielt. Jacqueline betrachtete das Bild. Darauf war eine Person abgebildet, die ein Bild in der Hand hielt. Jacqueline betrachtete das Bild. Darauf war eine Person abgebildet, die ein Bild in der Hand hielt. Jacqueline betrachtete das Bild. Darauf war eine Person abgebildet, die ein Bild in der Hand hielt.

Jacqueline erschauderte, als sie bemerkte wie die Abbildung an ihrem Verstand zerrte. Sie hatte jetzt schon minutenlang auf die Abbildung gestarrt, ohne einen klaren Gedanken zu fassen. Erschreckt schlug sie das Buch zu und ging weiter durch die Halle, vorbei an weiteren endlosen Regalen mit Büchern. Sollte sie es wagen ein weiteres Buch aufzuschlagen? Schließlich überwog ihre unzähmbare Neugier und sie wählte ein eher kleines Buch auf dem ein Kelch abgebildet war. Das sieht doch harmlos genug aus. Diesmal blätterte sie die erste Seite auf und schaute nur ganz kurz drauf. Wunderbar, ein normaler lateinischer Text, da sollte mir mein Latinum helfen. Jacqueline fing an den Text zu übersetzen und arbeitete sich Seite für Seite durch das Buch. Es handelte sich offenbar um eine Art Zauberspruch um aus normalen magische Waffen zu machen. Wozu soll das nützlich sein?

Jacqueline schlug das Buch zu und blickte auf. Erst jetzt erkannte sie, dass sie an einer Außenwand der gigantischen Halle angelangt war. Eine Tür führte hindurch zu einer Art Platz. Ist das nicht das Arkham Sanatorium dort draußen? Sie ging durch die Tür und stand plötzlich wieder auf dem Independence Square. Der große Brunnen plätscherte hinter ihr, doch da war noch etwas anderes, dunkleres, das hier auf sie gewartet hatte.

<Fortsetzung folgt>

Der Leuchtturm am Teich

Kurz nach der Eröffnung waren wir gestern im Harburger Leuchtturm, dem neuen Restaurant an der Außenmühle. Dass der Eröffnungsansturm am Donnerstag zu chaotischen Zuständen geführt hatte, war am zweiten Tag kaum noch zu spüren. Der ganze Abend war perfekt durchorganisiert. Das bestellte 3-Gänge Überraschungsmenu für 39,- Euro (mit einem Glas Champagner inklusive) war von vorne bis hinten exquisit. Während draußen langsam der Mond aufging, genoss ich noch ein Glas Neipperger Steingrube. Die Bedienung war äußerst freundlich und zuvorkommend.  Im Vergleich zum alten Leuchtturm wirkt das neue Gebäude viel geräumiger. Das Aquarium oder zumindest die Fische darin haben den Umzug aus Hittfeld mitgemacht. An der Wand hängen schöne Bilder mit Schiffsmotiven. Die Speisekarte ist weiterhin fischzentriert mit einer handvoll fleischigen Speisen.

Recommended!

Tanz Deinen Namen

Gestern zur Einschulung gewesen, an der Waldorfschule. Beeindruckend, was man in der 1.Klasse schon für einen Stundenplan haben kann. Wer gerne seinen Namen tanzen lassen möchte muss aber nicht an die Waldorfschule gehen, sondern kann sonst auch <hier> klicken.

Samstag frei

Samstag frei

Beeindruckend, was man in der ersten Klasse schon an Sprachen machen kann!

Plötzlich ist es … Fledermauszeit!

Am Abend noch gemütlich um die Außenmühle spaziert. Plötzlich war es dunkel – der Winter naht wohl bereits. Vorteil war, dass wir den Flug der Fledermäuse beobachten konnten. Das Außenmühlenfest naht auch, die meisten Buden sind aufgebaut und die Bühnen testeten bereits ihre Anlagen. Eine Bude für Saure Gurken gibt es auch, ein Business Modell, das ich nie verstehen werde.

„He Du da!“

Mit der Bandprobe ist es wie verhext! Zumindest haben wir diesmal gespielt. Zwar nicht auf unseren Instrumenten, dafür aber gleichnamiges Spiel. „Wie verhext!“ ist ein unaufgeregtes Kartenspiel ums Tränkebrauen, das auch Gelegenheitsspieler schnell begreifen. Mit dem Ausspielen einer Karte übernimmt man die Rolle einer Hexe, eines Gehilfen oder einer anderen Person. Diese gefallen durch ihre ungewöhnlichen Namen wie Hexmex, Beutello oder Heduda. Problem dabei ist, dass alle Spieler auf dieselben Karten zurückgreifen können und zum Beispiel nur derjenige als Heduda einen Trank brauen kann, der als letzter die Heduda-Karte spielt. So entstehen lustige Dialoge: „Ich bin Heduda.“ „So sei es.“ „Nein, ich bin Heduda.“ „Du bist Heduda? Das wüsste ich aber. Nur ich bin die wahre Heduda.“

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